Werkzeug · kostenlos, ohne Anmeldung

Selbsttest KI-Kompetenz

Fünfzehn Situationen aus dem Versorgungsalltag. Keine Definitionsfragen, keine Fachbegriffe zum Ankreuzen. Es geht darum, wie Sie entscheiden, nicht darum, was Sie aufsagen können.

5 bis 8 Minuten · keine Anmeldung · keine Speicherung · kein Zertifikat

Schritt 1: Ihre Rolle

Die Rolle ändert nicht die Fragen, sondern die Auswertung. Eine Pflegekraft muss nicht wissen, welches Modell wo rechnet. Eine Klinikleitung schon.

Schritt 2: Die fünfzehn Situationen

Schicht 1 · Anwendung

Welche Aufgabe löst die Oberfläche und für wen?

Eine Kollegin sagt, sie nutze „die KI" für Arztbriefe. Was ist Ihre erste Rückfrage?
Ein Anbieter zeigt eine Demo, in der die KI aus dem Gespräch eine Dokumentation erzeugt. Woran entscheiden Sie, ob das für Ihren Alltag taugt?
Wofür ist ein allgemeines Chatfenster im Versorgungsalltag am ehesten geeignet?

Schicht 2 · Orchestrierung

Welche Anweisungen, Werkzeuge und Aktionen steuern den Ablauf?

Ein Assistent soll künftig selbst Termine im Kalender anlegen, statt sie nur vorzuschlagen. Was ändert sich dadurch?
In einem eingekauften KI-Assistenten steckt eine Systemanweisung, die Sie nicht einsehen können. Was folgt daraus?
Wo ziehen Sie die Grenze bei einem Assistenten, der auf andere Systeme zugreifen darf?

Schicht 3 · Kontext

Welche Verläufe, Dokumente und Quellen sieht das System?

Sie laden ein Dokument in ein Chatfenster hoch. Was weiß das Modell danach?
Ein System nennt eine Leitlinienangabe, die nicht mehr aktuell ist. Woran liegt das am ehesten?
Ein System greift auf Ihre Hausleitlinien zu. Was ist die wichtigste Prüffrage?

Schicht 4 · Modell & Betrieb

Welches Modell rechnet wo?

Ein Anbieter wirbt mit „C5-zertifiziert". Was fragen Sie nach?
„Souveräne KI aus Deutschland" bedeutet in der Praxis meistens:
Wovon hängt ab, ob Patientendaten in ein KI-Werkzeug dürfen?

Schicht 5 · Kontrolle

Wer prüft die Ausgabe, gibt Aktionen frei und trägt Verantwortung?

Ein KI-erzeugter Text geht ungeprüft in die Patientenakte. Wer trägt die Verantwortung?
Woran erkennen Sie, dass eine KI-Schulung tatsächlich gewirkt hat?
Ihr Team nutzt seit Monaten ein Werkzeug, das nie freigegeben wurde. Was ist daran das eigentliche Problem?

Offengelegt

Methodik

Ein Test, dessen Bewertungslogik geheim bleibt, kann keine Kompetenz belegen. Deshalb steht hier, wie gerechnet wird.

  • Struktur. Fünfzehn Fragen, drei je Schicht des KI-Architekturkompass. Die fünf Schichten sind Anwendung, Orchestrierung, Kontext, Modell und Betrieb sowie Kontrolle.
  • Punkte. Jede Antwort gibt zwei, einen oder null Punkte. Zwei Punkte für die Antwort, die im Alltag trägt. Einen Punkt für eine, die nicht falsch ist, aber zu kurz greift. Null für eine, die nicht trägt. Maximal 6 Punkte je Schicht.
  • Rolle. Die Berufsrolle ändert keine Punkte. Sie bestimmt nur, welche Schichten in der Auswertung zuerst genannt werden, gewichtet von eins bis drei.
  • Keine Speicherung. Die Auswertung entsteht im Browser. Es gibt keine Anmeldung, keine Übertragung der Antworten und keine Speicherung.

Was der Test nicht ist. Er ist nicht psychometrisch validiert und kein standardisiertes Messinstrument. Er ist auch kein Nachweis nach Artikel 4 der KI-Verordnung. Ein Nachweis entsteht durch ein Schulungskonzept mit Zielgruppenzuordnung, Inhalten je Rolle und einer Lernzielkontrolle. Die Verordnung verlangt in der seit dem 27. Juli 2026 geltenden Fassung ausdrücklich kein bestimmtes Kompetenzniveau und keine bestimmten Zertifikate.

Das Modell hinter den fünf Schichten →